CSI - Bern

by thierry kleiner

„Zufällig lauert das Gefühl der Gefahr an einem unheimlichen, unspektakulären Ort, wo Licht Vertrautes meidet“.  Eintrag aus meinem Notizbuch

 ‚Crime scenes’ ergründet die Ausstrahlung von Orten, welche einen unbehaglichen Zustand auslösen können und spielt mit der Psyche des Betrachters, in dem dieser subtil zu Geschichten verleitet wird, die von seinem eigenen Empfinden gesteuert werden.

 In Anlehnung an die zahlreichen TV-Serien zu Verbrechen und deren Aufklärung untersucht ‚Crime scenes’ die Komponenten, welche zu einem spannungsvollen und beklemmenden Gefühl führen. Die Beziehung zwischen Mensch und Ort,  Assoziation und Wahrnehmung sind die Kernfragen von ‚Crime scenes’.

 Man wird als Beobachter in die Arbeit einbezogen. Die Abwesenheit des Menschen in den Bildern soll dem Betrachter die Freiheit geben, sich als Täter, Opfer oder Zeuge zu fühlen.

 Durch die bewusste und gewollte Reduzierung der Farben (bei Tageslicht) akzentuiert und verstärkt der Kunstlichtfilm das unheimliche Gefühl.

                                                                                                                                                 Thierry Kleiner

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